Aufhebungsvertrag prüfen lassen: Risiken vor der Unterschrift klären
Ein Aufhebungsvertrag beendet das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen. Doch Vorsicht: Was auf den ersten Blick attraktiv wirkt, birgt oft versteckte finanzielle und rechtliche Nachteile.
Was sollte geprüft werden?
Ein Aufhebungsvertrag regelt weit mehr als nur das Ende der Beschäftigung. Zu den zentralen Punkten, die wir für Privatpersonen prüfen, gehören die Höhe der Abfindung, die Vermeidung einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld, Regelungen zur bezahlten Freistellung, der Umgang mit Resturlaub und Überstunden sowie anteilige Bonuszahlungen. Zudem muss der Anspruch auf ein qualifiziertes, wohlwollendes Arbeitszeugnis und der mögliche Wegfall von nachvertraglichen Wettbewerbsverboten rechtssicher formuliert sein.
Warum eine Prüfung wichtig ist
Arbeitgeber legen Aufhebungsverträge oft vor, um eine Kündigung und einen anschließenden Kündigungsschutzprozess zu umgehen. Dabei versuchen sie naturgemäß, die Bedingungen zu ihren eigenen Gunsten zu gestalten. Eine anwaltliche Prüfung deckt unvorteilhafte Klauseln auf, schützt Sie vor finanziellen Einbußen durch die Agentur für Arbeit und sichert Ihnen im Rahmen der Nachverhandlung deutlich bessere Konditionen.
Abfindung, Sperrzeit und Zeugnis
Die Abfindung ist oft das Kernstück des Vertrages. Wir bewerten, ob das Angebot angemessen ist. Gleichzeitig ist die Formulierung des Beendigungsgrundes essenziell: Wird hier ein Fehler gemacht, verhängt die Arbeitsagentur eine Sperrzeit von bis zu 12 Wochen, was Sie Tausende Euro kosten kann. Nicht zuletzt verhandeln wir den genauen Wortlaut Ihres Arbeitszeugnisses direkt in den Vertrag hinein, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden und Ihre berufliche Zukunft abzusichern.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Haben Sie einen Aufhebungsvertrag erhalten?
Lassen Sie diesen vor der Unterschrift prüfen und sichern Sie sich die bestmöglichen Konditionen.
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